Warum es so wichtig ist, im Job seine Stärken zu leben

Aktualisiert: 18. Apr.

Was macht uns glücklich? Welche Faktoren müssen wir gerade bei der Ausübung des Jobs beachten? Die Ergebnisse der Forschungsarbeit von Martin Seligman zeigen, dass der Gebrauch unserer Stärken, unser Wohlbefinden steigert. Und auch wir stellen immer wieder fest, dass unsere Klienten, wenn sie sich über ihre Stärken bewusst werden, viel klarer in ihrer Entscheidungsfindung sind und ihr Erfolg steigt.

Doch was sind Stärken? Seligman definiert diese so, dass Stärken kulturübergreifend sind und uns nachhaltig erfüllen. Im Endeffekt kann man das herunter brechen und einfach sagen, Stärken sind das, was Sie gerne machen. Dabei muss es die Bedingung "gut können" gar nicht zwangsmäßig erfüllen. Das heißt auch, dass eine Stärke eine Eigenschaft sein kann, die sich gerade entwickelt. Ich betone dies so sehr, da dieser positive Ansatz Ihnen erlaubt auch eine noch nicht vollausgebildete Fähigkeit bereits als Stärke anzuerkennen. Und das wiederum führt dazu, dass Sie am Ball bleiben.


Die eigenen Signaturstärken zu kennen, ist wirklich ein game changer. Denn es zeigt sich tatsächlich, dass sich durch den Einsatz von Stärken die Produktivität erhöht. Zudem bringt auch die Tätigkeit selbst mehr Freude. Dadurch erhöht sich wiederum der Einsatz und es entsteht ein positiver Kreislauf. Außerdem zeigt sich, dass mit dem Einsatz der Charakterstärken neben der Freude am Ausüben der Tätigkeit, auch das Wohlbefinden nachhaltig (bis zu sechs Monaten) gesteigert wird und dass depressive Verstimmungen nachlassen. Ein absolutes Plus, wenn man bedenkt, dass "lawyer Burnout" immer mehr zu einem feststehenden Begriff wird.


Grundsätzlich gilt, je mehr Signaturstärken Sie in einem Job einsetzen , desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie diesen Job lieber und erfolgreicher erledigen. Es geht also darum Wege, zu finden, um möglichst viele der eigenen Stärken einzusetzen.


Hierzu können Sie zum einen Überlegen, bei welchen Aufgaben Sie wenig bis keine Stärken einsetzen und diese nach und nach durch Aufgaben ersetzen, bei denen Sie Ihre Stärken vermehrt einsetzen können.